Aufwachsen in Dialog und sozialer Verantwortung: Bildung - by Günther Robert, Dipl. Päd. Kristin Pfeifer, Thomas Drößler

By Günther Robert, Dipl. Päd. Kristin Pfeifer, Thomas Drößler

Die frühen Entwicklungsjahre von Kindern sind in den vergangenen Jahren in zunehmendem Ausmaß ins Blickfeld der öffentlichen und fachlichen Aufmerksamkeit geraten. Neben der Familie richtet sich das Interesse insbesondere auf Einrichtungen der Kindertagesbetreuung. Das Spektrum der einschlägigen Diskussionen reicht von der Neu- bzw. Wiederentdeckung der Kitas als Bildungseinrichtungen bis hin zu deren Eingliederung in neue Netzwerke des Kinderschutzes. Der Band 'Aufwachsen in conversation und sozialer Verantwortung' setzt hier spezifische Akzente, indem er einerseits wichtige Diskurslinien nachzeichnet sowie grundlegende Begrifflichkeiten und Konzepte weiter entwickelt. Andererseits werden Rahmenbedingungen, Handlungsansätze und Praxisprojekte vorgestellt und diskutiert. Bezugspunkte dafür sind v.a. der Wandel von Lebenslagen und der Bedingungen des Aufwachsens von Kindern.

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Dort gibt es tatsächlich Neuntklässler, die laut Pisa-Test gerade einmal auf Grundschulniveau Lesen und rechnen können; Jugendliche, die morgens nicht aus dem Bett zur Schule kommen, weil der arbeitslose Vater bis mittags schläft; Migrantenkinder, deren Eltern versuchen, ihre bröckelnde Autorität mit Schlägen wiederherzustellen. 000 Kinder pro Jahr – mit erheblichen, vor allem psychosozialen Belastungen und gravierenden Defiziten an materiellen und sozialen Ressourcen aufwächst“ (Sachverständigenrat (SVR) 2009, S.

Die fachliche Haltung, die bei professionellem Handeln vorausgesetzt wird, ist die einer jeweils neu ausgehandelten Zumutbarkeit von Autonomie (Blankenburg 1997; Hildenbrand 2005). Damit ist gemeint, dass Klienten und Professionelle gemeinsam nach dem rechten Maß zwischen Autonomie und Heteronomie, zwischen Selbst- und Fremdbestimmung suchen, und das nicht nur einmal, sondern kontinuierlich. Denn die autonome Lebenspraxis zeigt sich je nach Belastung in anderer Gestalt. Diese gilt es in einem Prozess des Fallverstehens in der Begegnung (Welter-Enderlin/Hildenbrand 2004) herauszufinden.

Zunächst eine sozialpädagogische Familienhilfe, später einen Erziehungsbeistand an, damit Max einen Ansprechpartner habe – Frau S. stimmt zu. : Es ist sauber und ordentlich. Dann bittet die Sozialarbeiterin um die Erlaubnis, Max im Hort aufzusuchen, die sie erhält. Im Hort spricht die Sozialarbeiterin zunächst die Hortnerin an, bittet um Erlaubnis, Max sprechen zu können, kündigt an, eine schriftliche Genehmigung der Mutter nachzureichen, die mündlich bereits bestehe, und fragt die Hortnerin nach ihrer Erfahrung mit dem Jungen.

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