Armes Kind – starkes Kind? Die Chance der Resilienz by Margherita Zander

By Margherita Zander

Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die foreign viel diskutierte und neuerdings auch in Deutschland lebhaft verfolgte Resilienzforschung. „Resilienz“ bedeutet „seelische Widerstandsfähigkeit“ in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen. Aufwachsen in Armut ist ein zentrales Entwicklungsrisiko für Kinder.
Wichtigste Erkenntnis ist, dass „Resilienz“ durch pädagogisches und sozialpädagogisches Handeln gefördert werden kann. Bisher fehlte jedoch eine theoretisch fundierte Begründung und eine substanzielle fachliche Erörterung, wie sich das Resilienzkonzept für Kinder und Familien in Armutslagen übertragen und anwenden lässt. Diese Lücke schließt das Buch.

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Elder und Schoon sind in ihren Fragestellungen lebenslauĞheoretisch orientiert. Die Verbindungslinie zwischen beiden wird auch dadurch hergestellt, dass sich Schoon explizit auf Elder bezieht und konzeptionell an ihn anknüpĞ. Was den Resilienzbegriě betriğ – so bleibt Elder, dessen Studie erstmals 1974 erschienen ist, eher vage; er hat den Begriě der Resilienz erst in seiner Re-Interpretation von 1999 aufgegriěen und seine Ergebnisse diesbezüglich neu interpretiert. Schoon setzt die Begriěe „Risiko und Resilienz“ oěensiv (schon im Titel) ein und stellt sie in den Kontext des von ihr untersuchten gesellschaĞlichen Wandels.

Kinder aus nicht deprivierten Familien. Mit Blick auf die Kinder, die sich zum zeitlichen Startpunkt der Studie in der Übergangsphase zur Pubertät befanden, interessierte Elder zum einen, wie diese auf die veränderte familiäre Situation reagieren und zum anderen, welchen Einfluss die Erfahrung von ökonomischer Deprivation auf den späteren Lebensverlauf der Jungen und Mädchen haben wird. Dabei ging er davon aus, dass die Ergebnisse sowohl sozialstrukturelle Diěerenzen zwischen Arbeiter- und MiĴelschichtkindern als auch geschlechtsspezifische Ausprägungen aufzeigen würden.

Abschließend soll noch auf ein von K. L. Kumpfer (1999) entwickeltes sechsdimensionales „Rahmenmodell von Resilienz“ verwiesen werden, das den Anspruch erheben kann, „die Komplexität des Phänomens besonders anschaulich“ zu verdeutlichen (Wustmann 2004, S. 62). Kumpfer unterscheidet zwischen vier Einflussbereichen und zwei Ebenen von Transaktionsprozessen, die ineinander greifen. Als Einflussbereiche benennt er den aktuellen Stressor, von dem das Risiko ausgeht, die Umweltbedingungen, die personalen Merkmale und das Entwicklungsergebnis.

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